Techniklexikon

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D-Netze
Die digitalen Mobilfunk-Netze D1 (T-Mobile) und D2/Vodafone (Mannesmann Vodafone) basieren auf dem internationalen GSM-Standard (900 MHz-Bereich). Im Vergleich zur analogen Technik ist die Verbindung beim Telefonieren meist klar und deutlich, da die analoge Sprache in digitale Signale umgewandelt wird. Dadurch wird auch die Übertragung von Daten sicherer. Die D-Netze sind seit 1992 in Betrieb.

DAB (Digital Audio Broadcast)
Das digitale Hörfunknetz in Deutschland befindet sich im Aufbau und wird 2010 flächendeckend verfügbar sein. Das bekannte Hintergrundrauschen gehört mit dem digitalen Radio bald der Vergangenheit an.

Dateiformat
Weitgehend standardisierte Formen zum Speichern digitaler Bilder. Damit können die Bilddaten anwendungs- und plattformunabhängig in verschiedene Programme integriert werden. Verbreitete Dateiformate für Bilder sind z.B. TIFF, GIF, JPEG, EPS, PCD, PICT oder BMP.

Datenfunk
Neben den Fax- und Datenmodi der D-Netze und E-Netze gibt es auch eigene Datenfunk-Netze wie Modacom, Mobitex oder Inmarsat. Es handlt sich hierbei um digitale Datenübertragung in Mobilfunk- und Satellitennetzen.

Datenschnittstelle
Eine Datenschnittstelle dient dazu, das Handy mit anderen Geräten wie z.B. einem Computer, einer Freisprechanlage oder einem anderen Handy zu verbinden. So kann man z.B. Fotos, die man mit dem Handy gemacht hat, auf dem Computer speichern und ansehen. ( Bloetooth, Infrarot, serielle schnittstelle, USB ) Datenübertragung/Fax Neben Sprache können Handys auch Daten und Faxe mit derzeit max. 9600 bit/sec. übertragen. In den meisten Fällen ist dafür eine zusätzliche PCMCIA-Karte notwendig, die die Verbindung zu einem Computer herstellt. Einige Handys haben bereits ein Softmodem eingebaut, so dass nur noch das Handy per Kabel direkt an Laptop oder PC angeschlossen, die entsprechende Software installiert werden muss und dann kann’s losgehen. Erste Handys verfügen auch schon über eine Infrarot-Schnittstelle, die kabellose Übertragung möglich macht, sofern der PC eine solche Schnittstelle hat.

Day & Night-Design
Die Tasten sowie das Display eines Autoradios sind beleuchtet, damit das Gerät auch bei Dunkelheit sicher bedient werden kann.

DBB (Dynamic Bass Boost)
Schaltung zum Anheben des unteren Frequenzbereiches. Die Basswiedergabe wird verstärkt.

DCS (Digital Cellular System)
Europäischer Standard für Mobilkommunikation im Frequenzbereich 1800 MHz. Neue Bezeichnung: GSM 1800.

DCS 1800
Der Übertragungsstandard " Digital Cellular System 1800 " bildet die technische Grundlage für das E-Netz. Die Übermittlung erfolgt nach denselben Verfahren und Standards wie beim GSM ( Technik der D-Netze ), aber auf der höheren Frequenz 1800 MHz.

DECT
Diese Übertragungstechnik wird bei schnurlosen Telefonen angewandt, um das Telefonat stör- und abhörsicher zu machen.

Dekoder
Entschlüsselungs-Elektronik für Tonsignale wie Dolby Digital, Dolby ProLogic und dts. Auch zum Empfang kostenpflichtiger TV-Kanäle, wie zum Beispiel Premiere World, wird ein spezieller Dekoder benutzt.

DeTeMobi
Die "Deutsche Telekom Mobilfunk GmbH" ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, Bonn. DeTeMobil ist für alle Telekom-Funkdienste zuständig, darunter die Funktelefonnetze C und D1, das Datenfunknetz Modacom und die Funkrufdienste Cityruf, Scall, Skyper.

Dezibel
Technische Maßeinheit für Lautstärken, Signalpegel und ähnliches. Dezibel sind eine logarithmische Einheit: Ein Sprung von sechs Dezibel entspricht in der Realität einer Verdopplung: 87 Dezibel sind also doppelt so laut wie 81 Dezibel. Die Grundeinheit 'Bel' ist nach Alexander Graham Bell (1847-1922) benannt.

DGPS (Differential Global Positioning System)
Ein noch genaueres Satellitennavigationssystem, das die Ungenauigkeiten bereinigt, die es bei GPS gibt. GPS kann eine Position auf 50 bis 100 Meter genau feststellen. Bei DGPS werden von einer Bodenstation, deren exakte Koordinaten bekannt sind und die zugleich ein GPS-Sender ist, die Ungenauigkeiten registriert. Die Abweichungsdaten ermöglichen das Berechnen der tatsächlichen Position bis auf wenige Meter genau.

DHE (Digital Harmonics Enhancer)
DHE analysiert und optimiert bestimmte Musikelemente. Es sorgt für kraftvolle Bässe, transparente Klangdarstellung sowie für eine gesteigerte Dynamik.

Digital
Das Wort stammt vom lateinischen digitus, dt. Finger. Darstellungs und Verarbeitungsart mit Daten aus dem binären System. Werte, die aus einzelnen Paketen bestehen, im Gegensatz zu kontinuierlich variierenden Daten.

Digital Video
Daten werden digital auf Magnetband aufgezeichnet. Die Bildqualität ist besser als bei bisherigen Systemen. Das Überspielen und Bearbeiten ist ohne Verluste möglich.

Digitales Zoom
Hierbei handelt es sich lediglich um eine nachträgliche Vergrößerung des vorab digital aufgenommenen Bildes. Das Motiv wird hierdurch zwar größer, aber auch deutlich unschärfer.

Digitalkamera
Digitalkameras arbeiten mit einem CCD-Sensor, der Licht in elektrische Signale und anschließend in Binärdaten umwandelt. Die Bilder können auf Speicherkarten und nach dem Überspielen auf Computern gelagert, bearbeitet und archiviert werden.

Direktruf
Erleichtert das Telefonieren mit häufig gewählten Nummern. Die Nummern können auf Ihrem Handy fest eingespeichert werden und durch den Direktruf einfach und bequem aufgerufen werden. Das Wählen durch die Kurzwahltasten erspart mühsames erneutes Eingeben längerer Nummern, beispielsweise bei besetzten Leitungen. Der Direktruf wird scherzhaft auch "Babyruf" genannt.

Display-Art
Das Display ist der Bildschirm des Handys. Farbdisplays sind bei den meisten neuen Handys selbstverständlich. Doch im Detail gibt es Unterschiede. Neben Auflösung und der Anzahl der Farben spielt auch die Displayart eine Rolle für die Qualität der Darstellung.

Display-Auflösung
Die Display-Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten sich die Anzeige eines Handys zusammensetzt. Je höher die Auflösung, desto feiner die Darstellung. Dies ist wichtig z.B. beim Betrachten von Fotos und Videos oder für Spiele.

Display-Farben
Diese Zahl gibt an, wie viele Farben das Display maximal gleichzeitig darstellen kann. Je mehr Farben, desto realistischer sind die Darstellungen z.B. von Fotos oder Spielen.

DMB
DMB steht für Digital Multimedia Broadcasting und ist ein neuer Standard zur Übertragung von TV oder anderen multimedialen Inhalten auf mobile Geräte wie z.B. Handys oder PDAs. Derzeit befindet sich das DMB-Netz in Deutschland jedoch noch im Aufbau.

Dolby B
Das Rauschen von Kassetten wird durch dieses System gemindert.

Dolby Digital
Surround-Format, das alle sechs Tonkanäle getrennt überträgt. Rundumklang wie im Kino.

Dolby ProLogic
Dolby ProLogic ist ein Surround-Format, welches die Tonkanäle im Stereomodus überträgt. Nur vier statt sechs Kanäle. Das System stammt noch aus den 80er Jahren. Nachfolger ProLogic II generiert sechs Kanäle.

Dot
In der Drucktechnik der Rasterpunkt. Bei Digital Imaging auch der Bildpunkt des Monitors. Wesentlich ist dabei der Abstand von Dot zu Dot. Üblicherweise sind dies 0,2 bis 0,3 Millimeter. Je feiner der Dot-Abstand eines Monitors ist, desto schärfer und deutlicher kann ein Bild dargestellt werden.

Downstream
Datenübertragung aus Richtung Internet in Richtung Handy-/Computernutzer

DPI (Dots Per Inch)
Pixel pro Inch (Zoll). Ein Maß für die Ausgabeauflösung von Druckern, Belichtungsgeräten und anderen Ausgabegeräten. Je höher der dpi-Wert, umso besser ist die Darstellung, aber auch die Datenmenge wird gleichzeitig größer.

Druckgröße
Im Gegensatz zu Scannern bei denen durch eine Steigerung der Scanauflösung meist ausreichend Reserven auch für die Wiedergabe kleiner Vorlagen in größeren Formaten vorhanden sind, setzt die Auflösung vieler Digitalkameras dem Druckformat deutliche Grenzen.

DSC (Digital Sound Control)
Ein DSC-Speicher enthält mehrere Equalizer-Kurven für bestimmte Musikgenres. Meist gibt es spezielle Klangeinstellungen für Pop, Rock, Classic und weitere. Hierdurch wird eine bessere Klangqualität und Dynamik erreicht.

DSP-Beschleuniger (Digital Signal Processor)
Um die rechen- und zeitintensiven Bearbeitungsvorgänge eines Gerätes zu beschleunigen, sind verschiedene Computerplattformen spezielle Hardware-Beschleuniger verfügbar. Auf diesen Einsteckkarten erledigen einer oder mehrere DSP-Chips die entsprechenden Rechenaufgaben mit hoher Geschwindigkeit und entlasten somit den Hauptprozessor des Computers.

DTS (Digital Theater System)
DTS ist ein Surround-Format. Das Digital Theater System konkurriert zum Dolby Digital-System. Beide liefern realistischen Rundumklang. Das DTS-System hat jedoch eine feinere Auflösung.

DTX (Discontinuous Transmission Exchange)
In Gesprächspausen wird die Sendeleistung des Mobiltelefons heruntergefahren und somit weniger Akku-Energie verbraucht.

Dual Rate
Durch die steigende Zahl von Mobiltelefonierern in den einzelnen Netzen kann es zu Engpässen oder Überlastungen kommen. Dual Rate als technisches Verfahren soll die Überlastungsprobleme beheben und es mehreren Teilnehmern gleichzeitig gestatten, bei optimaler Gesprächsqualität auf der gleichen Frequenz zu telefonieren.

Dual-Mode
Mobiltelefon, das im Haus als schnurloses DECT-Gerät und mobil als GSM-Telefon betrieben werden kann. Seit kurzem bezeichnet Dual-Mode auch Handys, die sowohl im Europäischen wie auch amerikanischen GSM-Netz arbeiten.

Dualband
Unter Dualband-Handys versteht man Geräte, die mit der entsprechenden SIM-Karte in den D-Netzen auf einer Frequenz von 900 Mhz (in Deutschland T-Mobile und Vodafone) und den E-Netzen auf einer Frequenz von 1800 Mhz (in Deutschland E-plus und O2) funktionieren. Alle aktuellen Handys sind mindestens Dualbandhandys und können somit in Europa und Teilen von Afrika (z.B. per Roaming ) benutzt werden, wo ebenfalls diese Frequenzen verwendet werden.

DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds)
DVB-H ist eine Spezialisierung des DVB-T Standards (Empfang digitaler Fernsehprogramme via Antenne) für Handys oder andere mobile Endgeräte. Mit ihm können Fernsehprogramme und andere multimediale Inhalte empfangen werden. Derzeit befindet sich das Netz in Deutschland noch im Aufbau.

Dämpfung
Maß für die Übertragungsverluste beim Transport elektrischer oder optischer Signale. Je geringer die Dämpfung eines Übertragungsmediums (Leitung, Funkkanal) ist, desto höher sind Reichweite und Qualität der Übertragung. Vor allem beim Datenübertragung übers Internet spielt dieses eine große Rolle.