Techniklexikon

A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z   

 Suche nach:


E-Netze
Digitales Mobilfunknetz, das zwei Jahre nach den D-Netzen 1994 an den Start ging. Das E-Netz arbeitet in einem höheren Frequenzbereich (1800 MHz). Durch die Dichte der Basisstationen kommt das ausschließlich für Handys konzipierte Netz mit geringen Sendeleistungen (0,25–1 Watt) aus. Erster Betreiber ist die E-Plus Mobilfunk GmbH. Im Oktober 1998 ging ein neues Mobilfunknetz in Betrieb, das auf demselben E-Netz-Standard basiert. Betreiber ist die VIAG Interkom. Der Start des neuen E2-Netzes erfolgte zunächst nur in sieben deutschen Ballungszentren.

ECG (Electronic Content Guide)
Elektronische Fernsehzeitschrift, die auf dem TV-Bildschirm lesbar ist. Im Gegensatz zu EPG geht die Weiterentwicklung ECG zusätzlich auf die Inhalte des Programms ein.

ECS (European Communications Satellite System)
Von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA geplantes Satellitensystem für Kommunikationsanwendungen. Das ECS- Projekt steht unter Leitung des Eutelsat- Konsortiums. Wichtigste Mitglieder: France Telecom, British Telecom, Deutsche Telekom und Telefonica, Spanien.

EDGE
Im Gegensatz zu UMTS ist EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) kein komplett neuer mobiler Datenstandard, mit dem man im Internet surfen oder Daten herunterladen kann, sondern stellt vielmehr eine Ausbaustufe des bisher gebräuchlichen und weit verbreiteten GPRS-Netzes dar.

EFR (Enhanced Full Rate)
Sprachübertragung in einer höheren Qualität als Full Rate. Wird von E-Plus angeboten und auch von den meisten Handys unterstützt.

Einbuchen
Ein Mobilfunk-Teilnehmer, der sein Gerät benutzen oder erreichbar sein will, muss sich der Funkvermittlungsstelle als anwesend zu erkennen geben. Dies geschieht durch das "Einbuchen". Hierzu genügt das Einschalten des Handys mit Karte und ggf. die Eingabe einer PIN.

EIR
Abkürzung für " Equipment Identity Register " - Register zur Identifikation von Handys anhand der Seriennummer (IMEI-Nummer) im GSM - System.

Elektronisches Rufnummernverzeichnis
Funktion in vielen Mobiltelefonen, wobei häufig benutzte Rufnummern und Namen gespeichert werden können.

Elektrosmog
Elektromagnetische Wellen, die bei jedem elektrischen Gerät auftreten und die bei starken Konzentrationen der Wellen möglicherweise Gesundheitsschäden verursachen. Der ursprünglich geäußerte Verdacht, dass die Handynutzung schädlich ist, konnte bislang nicht offiziell bestätigt werden.

Email Client
Ein Email Client ist ein Programm auf dem Handy, mit dem Sie Ihre E-Mails auch unterwegs abrufen, lesen und verschicken können. Einige dieser Clients können auch Anhänge verschicken wie z.B. Fotos, die mit der Handykamera geschossen wurden. Ohne weiteres Zutun bekommt man seine E-Mails direkt auf das Handy, wenn man sich für ein Gerät mit Push-Mail entscheidet.

EMS ( Enhanced Messaging Service)
Der EMS ist eine Erweiterung der SMS . In den Text können kleine vordefinierte Grafiken und Töne eingebunden werden. Das Handy des Empfängers muss dazu ebenfalls EMS-fähig sein. Dieser Service ist jedoch nicht zu vergleichen mit der MMS .

EMUV
Elektromagnetische Umweltverträglichkeit

EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)
Elektronische Geräte strahlen elektromagnetische Wellen ab, die andere Geräte in ihrer Funktion stören können. Hersteller müssen daher über EMV-Prüfungen (z.B. CE-Zeichen) gewährleisten, dass ihre Produkte verpflichtende Entstörungs-Standards einhalten.

Enhanced Full Rate
Ein vor allem im E-Netz eingesetztes Verfahren zur weiteren Verbesserung der Sprachqualität.

EPG (Electronic Program Guide)
Elektronische Fernsehzeitschrift die auf dem TV-Bildschirm lesbar ist.

Equalizer
Ein Equalizer ermöglicht das genaue Einstellen des Sounds eines MP3-Players. Je höher die Bandanzahl (also z.B. ein 6-Band-Equalizer), desto genauere Einstellungen werden möglich. Oft finden sich auf den Handys auch schon konkrete Voreinstellungen wie z.B. "Rock", "Bass" oder "Sprache".

ERMES (European Radio Message System)
Das ERMES-System soll für Funkrufdienste das werden, was der GSM-Standard für Mobiltelefone bereits ist: ein europaweiter Standard für Paging-Netze, deren Kunden in vielen Ländern mit denselben Empfängern erreichbar sein wollen. ERMES unterstützt Nur-Ton-Rufe (acht verschiedene Tonsignale), numerische Nachrichten (bis 20 Ziffern) und alphanumerische Nachrichten, also Textübertragungen (bis 400 Zeichen).

ESM (Enhanced Message Service)
ESM ist der Nachfolger von SMS. Mit ESM können Bilder, Töne und Animationen übertragen werden, sofern das Empfängerhandy ebenfalls EMS unterstützt.

ETSI (European Telecommunications Standards Institut)
Europäisches Institut für Telekommunikations-Standard mit Sitz in Sofia-Antipolis

Euro Roaming
Die Telekom rechnet EuroRoaming europaweit einheitlich ab. Ab sofort kostet mit "EuroRoam" eine Minute nach Deutschland telefonieren einen Euro. Alle Gespräche werden im 30-Sekunden-Takt abgerechnet. WICHTIG: Die Bearbeitungszeit beträgt bis zu 48 Stunden also rechtzeitig wählen.

Euro-AV-Buchse
Die Euro-AV-Buchse (auch Scart genannt) verbindet den Fernseher mit anderen Geräten, wie zum Beispiel dem DVD-Player, Videorekorder oder Satellitenreceiver, ohne dass eine Programmierung eines zusätzlichen Programmplatzes nötig wird.

Eurosignal
Ein 1974 gegründeter Pagingdienst zur Übertragung von Tonsignalen. Ende März dieses Jahres nahm der Netzbetreiber T-Mobil diesen Service aus dem Mobilfunkverkehr.

Externe Speicherkarte
Eine Externe Speicherkarte ist ein Speichermedium, worauf man Daten speichern.