Techniklexikon

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PAD (Program Associated Data)
Neben dem Tonsignal verschiedener Radiosender, werden bei PADs zusätzliche Informationen zum Programm gesendet. Mit dementsprechend ausgestatteten Radiogeräten können diese Informationen abgerufen werden – zum Beispiel: Musiktitel, Wetter, News.

Pager
Ein Funkrufgerät zum Empfang von akustischen als auch alphanumerischen Informationen.

Paging
Der Sammelbegriff für Funkrufdienste. Dazu zählen Dienste wie Scall, Skyper, Cityruf, TelMi oder Eurosignal. Hauptunterschied ist die Informationsrichtung zwischen Sender und Empfänger: Nachrichten sind nur in eine Richtung möglich.

Paketvermittelte Übertragung
Im Gegensatz zur leistungsvermittelten Verbindung wie sie bei normalen Sprachtelefonaten üblich ist, sind die Teilnehmer bei paketorientierter Übertragungsverfahren wie GPRS ständig online. Jedes Datenpaket hat eine Empfängeradresse. Das Endgerät "fischt" nur die Pakete aus dem Datenstrom, die für den jeweiligen Teilnehmer bestimmt sind.

Palm OS
Das aus dem Bereich der PDAs bekannte Palm Betriebssystem gibt es in einer speziellen Version auch für Handys. Es ermöglicht das Aufspielen von komplexen Programmen, die die Funktionen des Handys erweitern und hat eine umfangreiche Termin- und Adressverwaltung.

Parken
Das Gespräch wird in der Vermittlungsstelle vorübergehend gehalten. Im Unterschied zum Makeln wird das Gespräch beim Parken unterbrochen, der Hörer kann aufgelegt werden, nur der Anrufer bleibt verbunden.

Passivmatrix
Displays mit Passivmatrix-Technik sind günstiger und verbrauchen meist weniger Strom als Aktivmatrix-Displays, jedoch sind sie meist weniger kontrastreich und haben einen langsameren Bildaufbau.

Pay-TV
Kostenpflichtiges Fernsehprogramm – zum Beispiel: Premiere World.

PC-Card
Früher PCMCIA-Card. Speichermedium für digitale Daten in Kartenform zum Einstecken in Digitalkameras, tragbare Computer und andere Steckplätze. Erhältlich in unterschiedlichen Dicken (Typ I, II und III) und verschiedenen Speicherkapazitäten. Die Daten können jederzeit gelöscht werden.

PCMCIA-Karte
Bei Notebooks und Laptops weit verbreitete Kartenart um ein externes Gerät, meist ein Modem, anzuschließen. Wird auch benutzt um Handys mit einem PC zu verbinden.

PCMCIA-Modemkarte
Auswechselbarer Adapter, der bei entsprechender Schnittstelle ein Handy mit einem Notebook koppeln kann. Emails oder Faxe können so problemlos unterwegs gesendet und empfangen werden.

PCS
Die Abkürzung von "Personal Digital Communications " (persönliche digitale Kommunikationssystem) es wird in Japan verwendet, und ist nicht mit anderen Mobilfunkfrequenzen kompatibel.

PDA (Personal Digital Assistant)
Persönlicher digitaler Assistent. Die Grundfunktion eines jeden PDAs bestehen aus Adressbuch; Terminverwaltung, ToDo-Liste (Aufgabenliste) und Merkzettel.

Pegelmeter
Ein Pegelmeter bietet eine dynamische Anzeige des Signalpegels. Früher: Aussteuerungsanzeige.

Picozellen
Die kleinste Ausführung von Mobilfunkzellen mit einem Durchmesser von wenigen 100 Metern. Diese Netzstruktur verwenden Mobilfunkbetreiber in Städten und dicht besiedelten Gebieten mit hohem Gesprächsaufkommen. Da auf gleicher Fläche mehr Zellen untergebracht werden, lässt sich die Kapazität des Netzes durch den Einsatz von Picozellen leicht erweitern.

PIM (Personal Information Manager)
Programme für PCs. die Kontaktdaten, Termine, Aufgaben, Notizen und ggf. auch eMails verwalten. Sozusagen der Organizer für ausgewachsene Computer.

PIN-Code (Personal Identity Number)
Personal Identity Number wird als vierstellige Geheimzahl beim Einschalten des Funktelefons eingegeben und sichert die Telefonkarte gegen Missbrauch.

PIP (Picture In Picture)
Als PIP bezeichnet man ein zusätzliches kleines Bild, dass neben dem laufenden Hauptprogramm eingeblendet wird. Mit PiP-tauglichen TV-Geräten kann man somit zwei Sender gleichzeitig verfolgen.

Pixel (Picture Element)
Die kleinste Bildeinheit, die mit einem Bildbearbeitungssystem aufgenommen, bearbeitet und ausgegeben werden kann. Bei Bitmap-Grafiken setzt sich das Bild aus einzelnen Pixeln zusammen, denen jeweils ein Wert für Farbe und Helligkeit zugewiesen wird.

Plug & Play
Ein Plug & Play-Gerät ist ab Werk schon vorprogrammiert und eingestellt. Es braucht nur noch angeschlossen werden und ist sofort gebrauchsfertig.

Plug-In
Der Kartentyp des Handys, auf dem die Daten des Nutzers gespeichert sind. Mit ihm ist das problemlose Aktivieren ihres Handys gewährleistet: Einfach die freigeschaltete Karte einstecken und telefonieren.

Plug-In-SIM
Chipkarte zur Zugangskontrolle in ein Netz, Miniversion für verschiedene Handys mit Plug-In-Schacht.

Polyphone Klingeltöne
Polyphon bedeutet mehrstimmig. Diese Klingeltöne kommen, je nach Stimmenzahl, "richtigen" Musikstücken recht nahe, die einzelnen Partien ergänzen sich ähnlich einem Orchester. Neben den Melodien auf dem Handy können Sie sich weitere Klingeltöne (meist kostenpflichtig) von verschiedenen Anbietern zuschicken lassen. So kann Ihr Handy z.B. mit Ihrem aktuellen Lieblingsmusiktitel klingeln. Es gibt je nach Gerät unterschiedliche Formate, die das Handy wiedergeben kann.

PostScript
Seitenbeschreibungssprache / Programmiersprache entwickelt von Adobe Systems. Diese Seitenbeschreibungssprache ist inoffizieller Standard und erfordert PostScript-fähige Software und Hardware.

Power Control
Energiesparfunktion zur automatischen Regelung der Sendeleistung in Abhängigkeit zur Empfangsfeldstärke.

Prepaid
Telefonkarte auf Guthaben-Basis für Mobilfunk-Netze. Das vorausbezahlte Guthaben kann abtelefoniert und per Gutschein, Lastschrift oder Überweisung wieder aufgeladen werden. Angehäufte Konten verfallen, wenn sie nicht innerhalb bestimmter Fristen abtelefoniert sind.

Profile
Über Profile kann eingestellt werden, wie das Handy auf Anrufe oder eingehende Nachrichten reagiert: So kann zum Beispiel für eine "Konferenz" ausschließlich der Vibrationsalarm aktiviert werden und im Profil "Draußen" die höchste Klingelton-Lautstärke. Die Profile sind individuell anpassbar, so dass eigene Profile für bestimmte Situationen festgelegt werden können.

Profile Funktion
Anrufe werden je nach Situation auf unterschiedliche Weise gemeldet. So kann der Besitzer einstellen, dass das Gerät etwa in einer Konferenz nur leise piept.

PUK (Personal Unlocking Key)
Wurde die PIN dreimal hintereinander falsch eingegeben, kann das Mobiltelefon nur durch die PUK wieder aktiviert werden. Nach dreimaligem falschen Eingeben der PIN-Nummer kann der Nutzer sein Gerät durch die PUK (Personal Unblocking Key) oder Super-PIN wieder freischalten.

Punktmatrix
Display Ziffern, Buchstaben und Grafiken werden mit einzelnen, hochauflösenden Bildpunkten statt mit groben Strichen dargestellt.

Push to Talk
"Push to Talk" ist eine Funktion, die es ermöglicht, das Handy quasi wie ein Walkie-Talkie zu benutzen. Benötigt wird dafür ein Push-to-Talk fähiges Handy und ein Vertrag bei einem Netzbetreiber, der Push-to-Talk unterstützt (momentan T-Mobile). Durch einen Tastendruck (Push) können an eine oder mehrere Personen Sprachnachrichten übermittelt werden (Talk). Dabei kann immer nur eine Person sprechen, zuhören können aber alle Personen der vorher definierten Gruppe. Bezahlt wird dieser Dienst über eine Tagespauschale. Danach kann man so viel "pushen und talken" wie man möchte.

Push-Mail
Push-Mail ist die komfortable Variante des E-Mail-Empfangs: Neue Nachrichten brauchen nicht von Hand abgeholt zu werden, sondern werden automatisch auf das Handy überspielt. Der Email-Client des Handys meldet seinem Besitzer eine neue E-Mail wie eine SMS. Der Blackberry ist die wohl bekannteste Push-Mail-Lösung. Leider existieren unzählige Push-Mail-Standards, die häufig nicht miteinander kompatibel sind bzw. zusätzliche Software auf einem Internetserver voraussetzen. Weitere Details zu den Funktionen eines Push-Mail-Services finden Sie auf den Webseiten der Handy-Hersteller.