Techniklexikon

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S-VHS / S-Video
Videosignal bei dem die Werte für Helligkeit sowie Farben zu Gunsten der Bildqualität getrennt übertragen werden.

SAR-Wert
SAR steht für Spezifische Absorptions-Rate. Jedes Handy gibt beim Telefonieren elektromagnetische Strahlung ab. Der SAR-Wert gibt (in W/kg = Watt pro Kilogramm Körpergewicht) an, wie viel dieser Strahlung dabei als Wärme vom menschlichen Körper bei stärkster Sendeleistung aufgenommen wird. Auch wenn die Nutzung von Mobiltelefonen nach heutigem Wissensstand in jedem Fall unbedenklich ist, wird empfohlen, dass die Strahlung möglichst gering sein sollte. In der EU verlangt der Gesetzgeber von den Herstellern einen SAR-Wert von maximal 2,0 W/kg. Jedes in Deutschland verkaufte Handy erfüllt diese Anforderung.

Scannerkamera, -rückteil
Digitalkamera oder –rückteil, in dem eine Scannerzeile die Bildfläche wie in einem Flachbettscanner Schritt für Schritt abtastet. Meist werden hierfür trilineare Scannerzeilen eingesetzt, welche die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau in einem Durchgang erfassen. Scannerkameras eignen sich ausschließlich für das Aufnehmen unbewegter Motive und machen den Einsatz von Dauerlicht erforderlich. Ihre Vorteile liegen in den verhältnismäßig günstigen Preisen und in der hohen Auflösung, die mit diesem Verfahren möglich ist.

Scart
Die Scartbuchse verbindet den Fernseher mit anderen Geräten, wie zum Beispiel dem DVD-Player, Videorekorder oder Satellitenreceiver, ohne dass eine Programmierung eines zusätzlichen Programmplatzes nötig wird.

Schraubterminals
Diese Terminals stellen eine sichere Verbindung der Lautsprecher mit den Signalleitungen her.

SCM (Sound Control Memory)
Dieser Speicher enthält für gewöhnlich mehrere Equalizer-Kurven für bestimmte Musikgenres. Meist gibt es spezielle Klangeinstellungen für Pop, Rock, Classic und weitere. Je nach Genre wird eine bessere Klangqualität und Dynamik erreicht.

SD-Karte
SD (Secure Digital) Karten sind der Nachfolger der MMC-Karte. Sie können Daten schneller speichern und bis zu mehreren Gigabyte Speicherplatz bieten. Besonders attraktiv sind SD-Karten, weil sie sehr günstig zu bekommen sind.

Serielle Datenschnittstelle
Eine Datenschnittstelle dient dazu, das Handy mit anderen Geräten wie z.B. einem Computer, einer Freisprechanlage oder einem anderen Handy zu verbinden. So kann man z.B. Fotos, die man mit dem Handy gemacht hat, auf dem Computer speichern und ansehen.

Serielle Datenübertragung
Bei dieser Art der Datenübertragung werden die Bits nacheinander über eine Leitung geschickt. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist vergleichsweise gering, Pluspunkte sind die Zuverlässigkeit und die weite Verbreitung.

Serienbildfunktion
Mit dieser Option können mehrere Bilder zeitversetzt aufgenommen werden. Gute Digitalkameras können bis zu drei Bilder pro Sekunde speichern.

Serienfotografie
Schnelle Bildserien, die bei herkömmlichen Kameras durch den Einsatz eines motorischen Filmtransports realisierbar sind, gibt es bei den meisten One-Shot-Kameras nicht, da die Elektronik nach jeder Aufnahme einige Sekunden benötigt, um die empfangenen Daten zu verarbeiten. Die Wartezeit zwischen den Aufnahmen ist von Modell zu Modell unterschiedlich und hängt maßgeblich von dem in der Kamera integrierten Arbeitsspeicher ab.

Service-Provider
Private Telefongesellschaften mieten von den Netzbetreibern ein bestimmtes Kontingent an Netzkapazität beziehungsweise Gesprächen, die sogenannte Airtime, die an die Endkunden weiterverkauft wird. Jeder dieser Kartenanbieter hat mehrere Tarifmodelle im Programm und bietet verschiedene Mehrwertdienste (Hotelbuchung, Lotsendienst) an.

Showview
Mittels Showview können Videorekorder durch einen einfachen Zahlencode, der in der Programmzeitschrift abgedruckt ist, programmiert werden. Falls das gewünschte Programm früher oder später beginnt, wird die Aufnahme trotzdem richtig gestartet.

Sicke
Äußerer Ring, der die Lautsprechermembran mit dem Lautsprecherchassis verbindet. Das Material der Sicke bestimmt auch Qualität und Pegelfestigkeit des Lautsprechers.

SIM (Subcriber Identity Module)
Ohne die SIM-Karte funktioniert kein Handy. Auf der SIM-Karte ist die Nummer gespeichert, mit welcher der Netzbetreiber das Handy einer bestimmten Person zuordnen kann. Dadurch wird festgestellt wann und wie lange telefoniert wurde. Aufgrund dieser Daten wird die Handyrechnung erstellt.

SIM-Lock (Subcriber Identity Module-Lock)
Handypakete mit Prepaid-Karten werden in der Regel mit SIM-Lock gesperrt, damit der Nutzer keine SIM-Karte eines anderen Netzbetreibers verwenden kann. Durch einen bestimmten kostenpflichtigen Dienst des Netzbetreibers kann diese Sperre jedoch aufgehoben werden. Nach zwei Jahren erlischt die Sperre automatisch.

SIM-Toolkit
Die SIM-Funktion ermöglicht eine neue Generation von intelligenten Mobilfunkkarten. Damit werden neue Dienste wie Handy-Banking oder Reisebuchungen möglich, die sich besonders komfortabel nutzen lassen.

Slider
Handy´s zum aufschieben sind sogenannte Silder.

Slots
Zeitschlitze, etwa Kanäle zum Datentransport (je mehr desto schneller).

SMAF (Synthetic music Mobile Application Format)
SMAF wird überwiegend von Samsung für polyphone Klingeltöne genutzt.

SmartMedia-Card
Speicherkarte mit verschiedenen Kapazitäten, die Daten dauerhaft speichert. Kommt in vielen Digitalkameras zum Einsatz weil sie sehr dünn und somit kompakt ist. Die Kommunikation zwischen Speichermedium und Kamera wird von der Kamera gesteuert, darum kann es bei neuen Karten und alten Fotoapparaten zu Kompatibilitätsproblemen kommen.

Smartphones
Ein Smartphone verbindet das klassische Handy mit den Möglichkeiten des PDA: Es bietet umfangreiche Termin- und Adressverwaltung sowie die Option, komplexe neue Programme aufzuspielen, die die Funktionen des Smartphones erweitern.

SMS (Short Message Service)
Im Versenden von SMS sind die Deutschen Weltmeister. Mit diesem kostenpflichtigen Dienst können Textmitteilungen von bis zu 160 Zeichen an jeden beliebigen Mobilfunkteilnehmer versendet werden.

Snooze
Die Snooze-Taste eines Weckers unterbricht den Alarm für wenige Minuten.

Speicherkapazität
Je mehr Speicher ein Handy hat, desto mehr Fotos, MMS , Klingeltöne (s. polyphon ), Spiele (s. Java ) etc., aber auch Telefonnummern und Adressen lassen sich unterwegs mitnehmen. Neben dem internen Speicher, also dem direkt im Handy, bieten einige Handys zusätzlich Speicherkarten.

Sprachsteuerung
Navigation durch das Handy-Menü erfolgt auf Zuruf. Das vereinfacht die Bedienung des Handys deutlich.

Sprachwahl
Per Sprachwahl kann man Telefonnummern wählen, indem man den Namen des Anzurufenden laut ausspricht. Praktisch ist dies z.B. beim Autofahren. Zusammen mit einer Freisprechanlage (z.B. ein geeignetes Headset) darf man so während der Fahrt telefonieren. In sehr lauter Umgebung funktioniert Sprachwahl jedoch nicht zuverlässig.

Stand-by
Zeitspanne, die ein Handy ohne Aufladen genutzt werden kann. Die Länge hängt ab vom Energieverbrauch, der je nach Hersteller, Gerät, Sprechzeit und Netz variieren kann. Die Zeitspanne, die ein Handy ohne zwischenzeitliches Aufladen betriebs- und empfangsbereit ist. Dabei ist die Stand-by-Zeit, wie bei der Sprechzeit, je nach Hersteller, Gebrauch und Gerät unterschiedlich. Auch das Netz spielt eine wesentliche Rolle: je nach "Anwesenheitanfrage" der einzelnen Netze muss der Energieverbrauch gemessen werden.

Standby-Zeit
Maximale Betriebsbereitschaft mit einer Akkuladung.

Strontium-Magnet
Ein sehr leistungsstarkes Magnetmaterial, das ein größeres Magnetkraftfeld hat als ein Ferritmagnet. Strontiummagneten verbessern den Wirkungsgrad und die Belastbarkeit von Lautsprechern.

Stummschaltung
Diese Funktion wird in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung im Kfz von modernen Handys unterstützt. Dabei schaltet das Autoradio bei ankommenden Rufen und während des Telefonierens automatisch ab.

Subtraktives Farbsystem
Die subtraktiven Grundfarben sind Blaugrün, Purpur und Gelb (Cyan, Magenta, Yellow). Mischt man diese drei Farben entsteht theoretisch Schwarz, in der Praxis Dunkelgrau. Deswegen muss im Farbdruck Schwarz separat hinzugenommen werden, d.h. es ist der Vierfarbsatz CMYK notwendig.

Subwoofer
Einen Subwoofer benötigt man zur Wiedergabe tiefer Tonfrequenzen zwischen 20 und 250 Hertz.

Subwoofer-Ausgang
Anschlussbuchse, die speziell auf den Subwoofer ausgerichtet ist und somit nur tiefe Frequenzen weiterleitet.

Super PIN
Auch PUK genannt, ist der Code, mit dem man das Handy nach dreimaliger Falscheingabe der PIN wieder freigeben kann, er wird mit der PIN von Händler geliefert. Bestimmte Programme sollen aber auch das Auslesen des Super PIN's ermöglichen.

Surround-Sound
3D-Kinoklang, welcher in der Regel durch sechs Lautsprecher erzeugt wird: Je zwei vor und hinter dem Zuschauer sowie einem zentralen Lautsprecher und einer Bassbox für tiefe Frequenzen.

Swing-Design
Autoradios mit Swing-Design besitzen ein Frontpanel, das auf Tastendruck herunterfährt und somit den verborgenen Schacht für Kassette, CD oder MD freigibt.